Village Talk mit „NO ENVY by yvonne“

Foto (c): NO ENVY by yvonne

Für das erste Interview unserer Blogger-Serie haben wir uns mit Lifestyle-Bloggerin Yvonne Bernhard an ihrem Lieblingsort, dem Mangolds vis-a-vis, getroffen. Auf no-envy.com schreibt sie über Mode, Beauty, Reisen, Orte und Persönliches. Mit dabei ist immer eine große Portion Herzlichkeit.

Was steckt hinter dem Namen „NO ENVY by yvonne“?

Der Name ist sehr persönlich und für mich als Bloggerin wichtig, weil er für mich steht und gleichzeitig zum Thema meines Blogs passt. Gerade in der Mode- und Beautywelt ist Neid sehr präsent. Mein Zugang zum Leben ist es, den Neidgedanken zu vergessen. Ich denke, man sollte immer zu erfolgreichen Leuten aufschauen und sich die Frage stellen: „Wie schaffe auch ich das?“ Jeder arbeitet hart für das, was er tut. In diesem Sinne passt der Name „NO ENVY by yvonne“ ganz gut zu mir. Außerdem ist no envy ein Anagramm meines Vornamens.

Wie bist du zum Bloggen gekommen?

Einerseits über Instagram, die Recherche, die Suche nach neuen Produkten und Mode. Ich bin über die Bilderwelt von Instagram zu den jeweiligen Blogs gekommen und habe mir dort Tipps geholt. Auf der anderen Seite war ich schon immer diejenige in meinem Freundeskreis, die das unbekannte Lokal getestet und das Neue ausprobiert hat. Ich war immer schon neugierig. Meine Entdeckungen habe ich dann geteilt und das mache ich jetzt auf meinem Blog mit Lesern, die ich großteils nicht kenne. Im Endeffekt sind sie wie Freunde, mit denen ich teile, was ich gut finde, was mir Spaß macht, was jeder in seinem Umfeld hat, aber vielleicht selbst noch nicht für sich entdeckt hat.

Hast du Vorbilder, die du weitergeben würdest?

Ich mag Michelle von Take Aim (http://takeaim.nu) aus den USA und Estelle Lalonde (http://www.esteelalonde.com) aus England. Aus Deutschland lese ich regelmäßig Journelles (https://www.journelles.de), das wird von mehreren Mädels zusammen betrieben. Es gibt auch in unserer Umgebung viele, die inspirierend sind, zum Beispiel „You rock my life“, weil die Qualität der Bilder so hoch ist. Es gibt viele, die ich gerne mag, aber ich orientiere mich eher international.

Welche Eigenschaften sind für dich beim Bloggen wichtig?

Blogger müssen einen Sinn für Schönheit haben, professionell auftreten und etwas zu sagen haben. Ein Sinn für Ästhetik ist dabei eine Grundvoraussetzung, weil wir in einer Bildergesellschaft leben und die Leute einfach gerne schöne Bilder sehen. In Bezug auf die Persönlichkeit ist sicher Offenheit sehr wichtig und was für mich zählt ist auch, dass man Herzlichkeit zum Bloggen und seinen Lesern gegenüber mitbringt.

Siehst du das Bloggen als Beruf oder als Hobby?

Es ist auf jeden Fall ein Beruf und eine Berufung, aber es sollte als Hobby seinen Anfang nehmen. Wenn du nämlich mit der Erwartung startest, sofort Geld zu verdienen, funktioniert das nicht, wenn du authentisch sein möchtest.

Wie viel Zeit investierst du in Bloggen und Social Media?

Generell kann ich das zeitlich nicht begrenzen. Ich kann nicht sagen, das sind beispielsweise 20 Stunden in der Woche, sondern das fließt ins alltägliche Leben mit ein. Social Media ist wirklich zeitnahe, ob es beim Frühstück ist oder am Abend im Bett. Man darf auch nicht scheu sein zu sagen: Mein Fotoshooting mache ich am Sonntag, weil das der einzige Tag ist, an dem ich Zeit habe. Mann muss engagiert sein, zielstrebig, und viel Eigeninitiative mitbringen, einen inneren Antrieb. Aber wenn es einem Freude macht, ist es im Endeffekt keine Arbeit im eigentlichen Sinn.

Hast du eine Strategie damit umzugehen, wenn du gerade nicht so viel Zeit online verbringen willst?

Man nimmt sich vielleicht eine kleine Auszeit, aber man kann ja steuern, wie viel man von sich preisgeben möchte. Man muss on top of the game bleiben und wissen: Was möchte ich teilen und was nicht. Dabei muss man sich zu nichts gezwungen fühlen. Es ist eine eigene Entscheidung und damit hat man sehr viele Freiheiten.

Wie gestaltest du die Balance zwischen deinem Beruf und der Arbeit an deinem Blog?

Generell ist es für mich wichtig, die Zeit gut einzuteilen. Das kann ich, denn für mich sind meine Arbeit im Marketing/PR-Bereich und das Bloggen zwei Berufe, die einander bereichern. Kompetenzen verschmelzen ineinander.

Hast du einige Highlights aus deiner Zeit als Bloggerin?

Auf jeden Fall die ersten Rückmeldungen von Kooperationspartnern, die unheimlich begeistert waren und die Botschaft meines Blogs erkannt haben: Dass er authentisch ist, aber gleichzeitig einen professionellen Anspruch hat. Die Mischung ist mir ganz wichtig. Wenn die Leute von Außen auch wahrnehmen, dass es bei meinem Blog auf Details ankommt, dann freut mich das sehr. Es gibt mir viel Kraft und ist eine tolle Lebensbereicherung und bestätigt mich in dem, was ich gern mache.

Welche Blogging-Tipps und Tools würdest du weitergeben?

Fotografie ist ein großes Thema, weil wir als Menschen extrem bildfokussiert sind. Instagram wird immer wichtiger, es geht großteils um Bilder.

Mein wichtigster Tipp ist, sich selbst in das Thema Fotografie einzulesen, sich mit Kameras zu beschäftigen, sich nicht nur fotografieren zu lassen, sondern auch selbst zu fotografieren. Bei mir ist es so, dass mein Verlobter die Bilder macht, aber Flatlays und alles andere fotografiere ich selbst. Es ist auch wichtig, dass man selbst den Umgang mit Bildbearbeitungsprogrammen erlernt. Da kann ich ans Herz legen: VSCO-Cam, a Colorstory und Photoshop. Außerdem stelle ich Filter nie voll ein, sondern verwende einen geringeren Grad, damit die Bilder noch lebensnah wirken.

Welche Botschaft hast du für andere Blogger?

An jene, die schon länger darüber nachdenken, ob sie das professionell machen möchten, würde ich gerne weitergeben: Wenn sie mit Herz und Leidenschaft dabei sind und nicht vor Arbeit zurückschrecken, sollten sie es auf jeden Fall tun.

Unsere Schlussfrage erübrigt sich bei dir wohl: Tee oder Kaffee?

Ich habe gerade den zweiten Kaffee bestellet. Cappuccino for life.

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Das war unser 1. Blogger Flohmarkt

Der erste Blogger Village Flohmarkt ist bereits Geschichte. Wir haben uns sehr gefreut, die beiden Tage mit euch zu verbringen und haben sehr positive Rückmeldungen bekommen. Wir hoffen, dass ihr Freude mit neuen Stücken habt und wir Blogger sind froh darüber, dass wir mehr Platz im Kleiderkasten haben 🙂

Vielen Dank an alle, die uns besucht haben und an unsere lieben Fashion Bloggerinnen, die mitgemacht haben:

Clarissa, Diana und Johanna von Dogdays of Summer
Alina von blackbeachchair.com
Christina von christinawaitforit.com
Svetlana von svetlanagombats.com
Alina von lalyna.com
Denise von neumodisch.com
Stefanie von stefaniethereszimmermann.com
Yvonne von no-envy.com

Wenn es euch gefallen hat, lasst uns es wissen! Schreib uns einen Kommentar und vielleicht überlgen wir uns eine zweite Runde 🙂




Eventtipp: Nähparty am Samstag

Hast du den Blogger Flohmarkt verpasst? Oder etwas gekauft, was nicht ganz passt?  Hast du ein paar alte Kleidungsstücke, die zu groß oder zu klein geworden sind, das Lieblingsshirt mit Loch an einer ungünstigen Stelle oder eine Hose mit unschönem Fleck?

Lass uns etwas daraus machen!

Nimm einfach ein paar Sachen mit und pepp sie mit Juanita’s Nähbox auf! Deine alten Jeans kannst du in lustige Hotpants mit Applikationen verwandeln, aus einem alten Kleid ein modisches T-Shirt machen oder eine langweilige Bluse mit Spitze verschönern.

Dazu gibt es Tee, Kaffee und ein Kuchenbuffet. Natürlich im Workshoppreis inbegriffen.

Das Beste an dem Ganzen: Es werden keine Nähmaschinenkenntnisse vorausgesetzt. Wenn du magst, kannst du deine eigene Nähmaschine mitnehmen.

Ort: Omas Teekanne, Nikolaiplatz 1
Datum: Samstag, 18. März
Zeit: 16:00 – 18:00 Uhr
Kosten pro Person: 20€ (inkl. Workshop, Tee- und Kaffeeverkostung + Kuchenbuffet)
Anmeldung: unter hello@bloggervillage.com oder per FB Nachricht.

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Eventtipp: Blogger Flohmarkt

Noch vor 20-25 Jahren wurden Möbel, Geschirr, Haushaltsgeräte und Kleidung  so hergestellt, dass sie viel länger als heute verwendet werden konnten. Wenn sie einmal kaputt waren, wurden sie repariert. Es war üblich Kleidung zu flicken oder Schuhe zum Schuster zu bringen. Manche dieser Kleidungsstücke wurden sogar an die nächste Generation weitergegeben.

Unsere Generation konsumiert viel mehr und wirft auch gleichzeitig viel mehr weg. Die Sachen werden nur kurzzeitig verwendet, da sie schneller kaputt gehen. Und das hat seinen Preis: Noch nie zuvor hat eine Gesellschaft so viel Energie und Ressourcen verbraucht wie heute. Und noch nie wurde die Umwelt so stark verschmutzt. Wir fragen uns: Muss das sein? Und wollen ein Zeichen dagegen setzen.

„Everyone can do simple things to make a difference, and every little bit does count.“ Stella McCartney

Fotocredit: Dogdaysofsummer

Man muss klein anfangen. Zuerst einmal im eigenen Kleiderkasten ausmisten. Brauchst du wirklich alles, was dort hängt? Was trägst du regelmäßig? Gibt es etwas, das du noch nie getragen hast? Oder seit längerer Zeit nicht getragen hast? Sortieren hilft Überblick zu schaffen. Du realisiert, was du eigentlich alles hast und oft ist das Ergebnis erschreckend. Wir besitzen zu viele Dinge, die wir nicht verwenden. Hab aber keine Angst, dich von den alten Sachen zu trennen. Du wirst es sicher nicht bereuhen.


Fotocredit: Dogdaysofsummer

Reduce. Repare. Recycle. Repurpose.

Sich von den Sachen zu trennen, heißt nicht, dass man sie wegwerfen muss. Lade deine Freunde ein und organisiere eine Kleidertauschparty. Verkauf deine Kleidung online. Spende sie oder näh sie um. Sei einfach kreativ!

Damit du ein paar Monate später nicht wieder vor dem übervollen Schrank stehst, überleg dir eine neue Kaufstrategie. Schreib eine Einkaufsliste, wenn du shoppen gehst. Schau vor dem Einkaufen in den Kleiderkasten rein. Vielleicht hast du schon genug Basic-Sachen und brauchst ein paar neue Accessoires oder kannst durch das Kombinieren ein paar neue Looks kreieren.

Buy less. Choose well. Make it last.

Denk darüber nach, woher die Kleidung kommt. Wo wurde sie produziert und von wem? Welche Auswirkungen hat die Überproduktion von Fast Fashion Artikeln auf unsere Umwelt und auf unser Verhalten?

 

Ethical is the new black

Es gibt genug Alternativen zu Fast Fashion. Der erste Schritt ist natürlich dein vernünftiges Kaufverhalten. Überlegt statt im Kaufrausch. Mit Plan statt ohne.

Informiere dich! Die Bloggerin Madeleine hat z.B. auf ihrem Blog Dariadaria eine ganze Liste nützlicher Links zum Thema Fair Fashion. Es lohnt sich, diese durchzuschauen. Sie nennt unter anderem eine ganze Reihe Designer und Brands, die fair produzieren >>> http://dariadaria.com/fair-fashion

Secondhand oder Vintage Kleidung ist eine gute und günstige Alternative. Im Omas Teekanne Blog findest du 5 Gründe, warum man Vintage tragen sollte und die besten Online Shops für Vintage Kleidung. Lass dich inspirieren!

Blogger Village Flohmarkt am 10. und 11. März

Zusammen mit den Mädels von Dogdays of Summer, die übrigens auch einen Online Vintage Shop betreiben und in ihrem Blog über nachhaltiges Lifestyle berichten, organisieren wir für dich am kommenden Wochenende einen Blogger Flohmarkt. Komm vorbei und lass dich davon überzeugen, dass Secondhand eine tolle Alternative zu Fast Fashion ist. Die Grazer Bloggerinnen haben ordentlich aussortiert, damit du deine neuen Lieblingsstücke finden kannst!

Freitag, 10. März 15:00 – 20:00 Uhr

Clarissa, Diana und Johanna von Dogdays of Summer

Mit dabei an beiden Markttagen sind Clarissa, Diana und Johanna von Dogdays of Summer: ein kleines, junges und einzigartiges Unternehmen mit Fokus auf Vintagekleidung, schönen Schuhen und Accessoires. „Unser Ziel ist es, euch beim Suchen außergewöhnlicher Stücke zu helfen, die euch umwerfend aussehen lassen – und das mit reinem Gewissen“, sagen die Bloggerinnen.

Alina von blackbeachchair.com

Mit dabei am 1. Flohmarkttag ist Fashion & Lifestyle Bloggerin Alina von black beach chair. Freut ihr euch schon, ein paar tolle Stücke aus ihrem Kleiderkasten zu bekommen?

Christina von christinawaitforit.com

Am ersten Markttag freuen wir uns, Christina von Christina Waitforit zu begrüßen. Auf ihrem Blog findest du leckere Rezepte, Reiseberichte mit atemberaubenden Fotos und Spannendes zu den Themen Lifestyle und Fashion. Was hat sie wohl in ihrem Kleiderkasten?

Svetlana von svetlanagombats.com

Die Hochzeitsfotografin und Bloggerin Svetlana von Svetty Gombats Photography hat auch aussortiert. Wer nach schönen Kleidungsstücken in Größe XS sucht, ist hier genau richtig!

Samstag, 11. März 12:00 – 18:00 Uhr

Alina von lalyna.com

Am Samstag könnt ihr Alina von Lalyna.com persönlich kennenlernen: „Mein Blog stellt für mich eine kreative Plattform dar, auf der ich neben der regelmäßigen Veröffentlichung von klassischen Outfit Posts auch gerne über Lifestyle Themen blogge. Ich bin großer Minimalismus-Fan und liebe klassische Outfits mit einem „edgy Twist“.


Denise von neumodisch.com

Denise von Neumodisch beschäftigt sich mit vielen Themen, welche jedes Frauenherz höher schlagen lässt. Sie schreibt über die neuesten Trends rund um Fashion und Beauty, zeigt Outfits und Looks, die vor allem einfach und schnell umzusetzen sind. Ihr könnt von ihr bestimmt ein Paar Tipps & Tricks rund um das Thema Fashion am Samstag bekommen.


Stefanie von stefaniethereszimmermann.com

„Mittlerweile hat sich auch Lifestyle und Fashion zu meiner Leidenschaft entwickelt. Ich habe Freude daran, mir meine Welt so zu schaffen wie sie mir gefällt und individuell zu sein.“

Yvonne von no-envy.com

NO ENVY by yvonne ist eine persönliche Inspirationsquelle zu den Themen STYLE . BEAUTY . ET CETERA, also alle Dinge, die das Leben liebenswert machen. Kaffee beispielsweise.

Wir freuen uns auf deinen Besuch. Lass uns gemeinsam nachhaltig leben!

 

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